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Kommunikation, Kooperation, Verantwortung – das sind zentrale Elemente bei jeder Art von Zusammenarbeit in jeder Generation, bei jeder Aufgabe.

Zirkuspädagogik fördert Fähigkeiten, die für eine gute und ergebnis-
reiche Zusammenarbeit ausschlaggebend sind:

die Bereitschaft, andere zu unterstützen
die Konzentration auf das Ziel
die Achtsamkeit für das Ganze
die Ausdauer für ein gutes Gelingen
die Disziplin, Ziele zu verfolgen
die Stärke, Schwierigkeiten zu trotzen
die Fähigkeit, seine besonderen Talente zu finden und einzusetzen
den Mut, seine Kenntnisse zu präsentieren
Kinder und Jugendliche lernen anhand verschiedener Zirkusdiszi-
plinen, Neues zu entdecken und sich das Fremde vertraut zu machen. Klappt etwas nicht auf Anhieb, lernen sie aus ihren Fehlern. Ausdauer macht aus Anfängern schnell kleine Könner. Das kreative Hinein-
schlüpfen in andere Rollen vergrößert ihr Verhaltensrepertoire –
und sie lernen so Handlungsalternativen für die Bewältigung von Enttäuschungen und Konflikten. Dabei können sie ihre Stärken suchen und in Kooperation mit anderen ihre sozialen Fähigkeiten schulen.
Kollegen in einem Unternehmen sehen sich mit anderen Augen und erweitern ihr Blickfeld. Das Wort Team gewinnt in einer Menschen-
pyramide eine ganz neue Dynamik. Ungeahnte Potentiale der einzel-
nen werden erkannt und können gezielt gefördert werden, Kooperation hat dabei einen zentralen Stellenwert. Auf diese Weise kann der Zu-
gang zu sozialen Basisqualifikationen – Verantwortung, Motivation, prozessorientiertes Denken, Selbstdisziplin, Toleranz, Zuverlässigkeit – auf neue Art gewonnen werden. Neue Mitarbeiter finden spielerisch den Weg in die Kultur des Unternehmens, Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten ihren Platz in der Gruppe.
So kann beispielsweise eine akrobatische Pyramide nur gelingen, wenn Vertrauen in die Hilfestellung und die beteiligten Personen besteht. Gegenseitiges Stützen und Halten ist notwendig. Aus Ver-
trauen in Andere entsteht Selbstvertrauen: Der Kleinste ist plötzlich der Größte und ohne die ihn tragenden Säulen bricht alles zusammen.
Fakirkünste schulen die Aufmerksamkeit, denn sie verlangen höchste Achtung im Umgang mit riskanten Materialien wie Scherben und Feuer. Diese Gefahr zu kontrollieren, macht aber auch den beson-
deren Reiz aus. Wer die Angst überwindet und den Mut hat, über Scherben zu laufen oder das Feuer zu bändigen, lernt auf dem Weg zum Ziel Disziplin und Ernsthaftigkeit im Handeln; am erfolgreichen Ende stehen Selbstvertrauen und Zuversicht.
Jonglieren stellt hohe Anforderungen an Koordination, Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit, Einradfahren oder Seillaufen verlangen ein gutes Balancegefühl – Konzentration, Präzision und Ausdauer werden geschult.